Probleme der Bedarfsbegutachtung im Rahmen der Förderung überbetrieblicher Berufsbildungsstätten in den neuen Bundesländern

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Berlin; Bonn

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In der Phase des Aufbaus eines Netzes überbetrieblicher Berufsbildungsstätten in den neuen Bundesländern ist die Bedarfsermittlung eine zentrale Fragestellung, da sie sich unmittelbar auf die Investitionskosten, die Folgekosten und die Wirtschaftlichkeit der zu schaffenden Kapazitäten insgesamt auswirkt. Dem hier vorgestellten Modell zur Bedarfsabschätzung liegt die Hypothese zugrunde, dass sich die regionalen Strukturen der neuen Bundesländer innerhalb der nächsten Jahre an die vergleichbarer Regionen in Westdeutschland annähern und die vergleichbaren Rahmenbedingungen auch zu ähnlichen Verhaltensmustern bei den an der Berufsbildung Beteiligten führen werden. Entwickelt wurde ein statistisches Prognosemodell zur regionalen und sektoralen ÜBS-Bedarfsabschätzung, dessen Platzzahlen ein Orientierungsinstrument darstellen, bis für die östlichen Bundesländer eine Beschäftigungsstatistik vorliegt, die strukturell der im Westen vergleichbar ist. Unter Beibehaltung der methodischen Vorgehensweise können die Prognoseergebnisse damit zu gegebener Zeit überprüft und aktualisiert werden. (BIBB2)

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