Neue Wege in der Berufsschullehrerausbildung an der TU Berlin
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Abstract
Vorrangiges Ziel des Studienreformprojektes für das Berufsschullehramt an der TU Berlin war eine stärkere Orientierung auf das Berufsziel "Lehrer". Der Reformansatz führte dabei nicht in erster Linie über die berufspädagogischen und fachdidaktischen Studienanteile, sondern setzte beim Studium der beruflichen Fachrichtungen selbst an. Es wurden lehramtsspezifische neue Inhalte für das Curriculum der beruflichen Fachrichtung eingeführt, die ökonomische, ökologische und ergonomische Gesichtspunkte berücksichtigen. Die Neukonzeption der beruflichen Fachrichtung führte zu weitgehenden Änderungen im Hochschulcurriculum. Im Ergebnis wurden die neuen Studienfächer "Einführung in die Berufliche Fachwissenschaft", "Technikgeschichte und -folgenabschätzung", "Facharbeit in wirtschaftlichem und gesellschaftlichem Zusammenhang" sowie je ein Projekt in Grund- und Hauptstudium eingeführt. Die an der TU Berlin durchgeführte Studienreform, die mit Inkrafttreten der neuen Studien- und Prüfungsordnungen zum Wintersemester 1998/99 abgeschlossen wurde, wird als ein Projekt gesehen, das eine geeignete Synthese zwischen den nach wie vor rein fachwissenschaftlichen Veranstaltungen und dem eigens für das Berufsschullehramt konzipierten Lehrangebot darstellt. (BIBB2)