Weiterbildung atypisch Beschäftigter
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162003
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Publisher
Bertelsmann Stiftung
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Gütersloh
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Abstract
Im Jahr 2011 zählten fast 7,9 Mio. Erwerbstätige in Deutschland zur Gruppe der "atypisch Beschäftigten", das heißt sie arbeiteten entweder befristet, in Teilzeit, als Zeitarbeitnehmer oder gingen einer geringfügigen Beschäftigung (z. B. Minijob) nach. Zwischen 2003 und 2011 stieg ihre Zahl um 1,8 Mio. Menschen an. Ihnen gegenüber stehen die Arbeitnehmer, die einer "Normalbeschäftigung" (unbefristetes Vollzeitarbeitsverhältnis mit einem festen Arbeitgeber) nachgehen. Die vorliegende Studie, die im Auftrag der Bertelsmann Stiftung erstellt wurde, untersucht die Weiterbildungschancen atypisch Beschäftigter im Vergleich zu denen von Personen in Normalarbeitsverhältnissen. Als Grundlage für die empirische Untersuchung wurden die Daten der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung der Jahre 2005/06 und 2011/12 als auch ergänzend die der Mikrozensen der Jahre 2003 und 2009 herangezogen. Im Ergebnis zeigt sich, dass alle Gruppen atypisch Beschäftigter (Teilzeitbeschäftigte, geringfügig Beschäftigte, befristet Beschäftigte sowie Zeitarbeitnehmer) schlechtere Zugangschancen zu Maßnahmen der formalen beruflichen Weiterbildung haben als die entsprechenden Referenzgruppen. Vor diesem Hintergrund werden verschiedene Ansatzpunkte zur Erhöhung der Weiterbildungsbeteiligung atypisch Beschäftigter beschrieben und hinsichtlich ihrer Vor- und Nachteile diskutiert. Dabei geht es nicht um einen umfassenden Überblick über sämtliche Aktivitäten in diesem Bereich, sondern es werden einige Beispiele (bezogen auf die Gruppen Zeitarbeiter und Teilzeitbeschäftigte) herausgegriffen, die den Autoren besonders geeignet erscheinen, zu einem Abbau der Ungleichheiten beim Zugang zu Weiterbildung beizutragen. (BIBB-Doku)