Lehrerberuf und sozialer Wandel : ausgewählte Ergebnisse einr Berliner Lehrerbefragung 1996

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"Die Autoren rekonstruieren historisch das Bild des Lehrers in der deutschen Öffentlichkeit und spiegeln es mit der Befragung "Erfahrungen und berufliches Selbstverständnis von Lehrerinnen und Lehrrern in Berlin" (1996), die sie im Rahmen der DFG-Forschergruppe "Bildung und Schule im Transformationsprozess von SBZ, DDR und neuen Ländern" durchführten. Dabei gingen die Autoren Konvergenz- wie Divergenzhypothesen im Vergleich von Ost- und Westberliner Lehrerinnen und Lehrern nach. In dieser Berufsgruppe der beiden Stadthälften finden sich sowohl ähnliche als auch unterschiedliche Wertorientierungen. Faktoren- und Clusteranalysen belegen, dass insbesondere die Haltung zu intergrierten Schulformmodellen bzw. zu Schulformenselektivität die Population spaltet. Im Westteil Berlins ist es unmöglich Integration und Selektivität zusammenzudenken, wohingegen dies im Ostteil der Stadt zur selbstverständlichen programmatischen Ausstattung gehört. Die Autoren sehen in diesem Unterschied eine Differenz, der es gilt im Rahmen der Transformationsforschung der Basisinstitution Schule weiter nachzugehen, denn möglicherweise bezeichnet sie das nächste Stadium dieser Forschung selbst. Schliesslich stellt sich die Frage, ob die Konnotation der Ost-West- Differenz in der Forschung sich auflöst und übergeht in die Frage: Wie und unter welchen Bedingungen springen die mit dem Übergang in den neuen Bundesländern gemachten Erfahrungen in die alten Bundesländer über?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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