Der Bedarf an Schiffsoffizieren in der Handelsschiffahrt

bibb.id106165
bibb.publisherplaceHannover
dc.contributor.authorBehrens, Cornelia [Verfasser]
dc.contributor.authorWolter, Andrä [Verfasser]
dc.contributor.authorKöhn, Martin [Verfasser]
dc.contributor.authorMewes, Klaus [Verfasser]
dc.contributor.editorInstitut für Entwicklungsplanung und Strukturforschung [Herausgebendes Organ]
dc.contributor.otherInstitut für Entwicklungsplanung und Strukturforschung
dc.date.accessioned2018-12-17T13:00:49Z
dc.date.available2018-12-17T13:00:49Z
dc.date.issued1992
dc.description.abstractIn dem Gutachten wird der voraussichtliche zukünftige Bedarf an Schiffsoffizieren in der deutschen Handelsschiffahrt, differenziert für die verschiedenen nautischen und technischen Befähigungszeugnisse untersucht. Es wurde ein idealtypisches Modell entwickelt, das die verschiedenen Bewegungen (Zugänge und Abgänge) umfasst, die sich auf dem Teilarbeitsmarkt für Schiffoffiziere in der Handelsschiffahrt vollziehen. Eine Bestandsaufnahme der auf den Arbeitsmarkt für Schiffoffiziere und den zukünftigen Bedarf an entsprechenden Qualifikationen einwirkenden Faktoren wurde durchgeführt. Im einzelnen handelt es sich dabei um folgende Bereiche: - Umfang und Struktur der deutschen Handelsflotte - Bestand und Altersstruktur der Schiffsoffiziere in der deutschen Handelsschiffahrt - Bestand und Bedarf an Schiffsoffizieren im Sekundärbereich - Nachwuchsentwicklung in der Handelsschiffahrt. Ergebnisse: Die Offiziersassistentenausbildung, die für rund ein Jahrzehnt eine wesentliche Nachwuchsquelle darstellte, wird - statistisch gesehen - praktisch nicht mehr durchgeführt. Die Studienanfänger- und Studierendenzahlen für die verschiedenen nautischen und technischen Studiengänge der Fachschulen und Fachhochschulen haben sich in den letzten zehn Jahren ungefähr halbiert. Diese geschätzten Absolventenzahlen dürften sich jedoch angesichts der in den letzten Jahren erfolgten Neueintritte in die Berufsausbildung zum Schiffmechaniker kaum über den Zeitpunkt hinaus fortsetzen, zu dem die jetzigen Studierendenjahrgänge ihr Studium abgeschlossen haben. Unter den gegenwärtigen Voraussetzungen wären allein diese Absolventenzahlen im Zeitraum nach 1993/94 nur zu erreichen, wenn die Zahl der Auszubildenden für den Beruf des Schiffsmechaniker mindestens verdoppelt wird und der Schiffsmechanikernachwuchs fast vollständig in die Offiziersausbildung abwandert. Bereits die untere Grenze des Bedarfskorridors würde eine Vervielfachung der Ausbildungsanstrengungen bedeuten. Insofern ist ein - zum Teil sogar beträchtliches - Missverhältnis zwischen der zu erwartenden Bedarfs- und der wahrscheinlichen Nachwuchsentwicklung festzustellen. Nach den gegenwärtig beobachtbaren Trends wird also ein deutlich expandierender Bedarf auf ein stark abnehmendes Bewerberreservoir treffen, wenn dieser Entwicklung nicht gegengesteuert wird. (IAB2)
dc.format.extent119 S.
dc.identifier.isbn3-922739-44-X
dc.identifier.isbn978-3-922739-44-9
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/721714
dc.language.isode
dc.relation.ispartofMaterialien des Instituts für Entwicklungsplanung und Strukturforschung ; 153
dc.subject.classificationS 6.4.2.1 Verkehrsberufe (inkl. Nachrichtenverkehr)
dc.subject.classificationG 1.2.1 Grund- & Strukturdaten des Arbeitsmarktes
dc.subject.classificationG 1.1.1 Demografie
dc.subject.classificationG 1.2.3 Qualifikationsentwicklungen
dc.subject.otherSchiffsoffizier
dc.subject.otherWasserverkehrsberufe
dc.subject.otherBerufsproblem
dc.subject.otherArbeitskräftebestand
dc.subject.otherArbeitskräftebedarf
dc.subject.otherArbeitskräfteangebot
dc.subject.otherAltersstruktur
dc.subject.otherBerufsnachwuchs
dc.subject.other1992-2005
dc.titleDer Bedarf an Schiffsoffizieren in der Handelsschiffahrt
dc.typeBuch

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