Berufsausbildung, Arbeitsmarktteilhabe und Lebensqualität - kann die berufliche Rehabilitation durch Berufsbildungswerke diesen Dreiklang bilden?
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Abstract
"Viele Jugendliche ohne Schulabschluss bleiben in Deutschland ohne eine Berufsausbildung. Bei jungen Menschen mit Behinderungen und funktionalen Beeinträchtigungen stellt sich in besonderer Weise das Problem, keinen Ausbildungsplatz zu finden und daher später kaum Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben. Daher fördert die Bundesagentur für Arbeit die berufliche Rehabilitation dieser Jugendlichen in Berufsbildungswerken. Hier werden die Jugendlichen in intensiver Betreuung auf das Berufsleben vorbereitet und können einen Berufsabschluss erwerben. Der Artikel verdeutlicht anhand empirischer Daten aus der IW-Absolventenbefragung, dass sich diese über mehrere Wirkungskanäle lohnt: Die Bildung der Geförderten verbessert sich, die nachhaltige Teilhabe am Arbeitsmarkt gelingt häufiger und die Lebensqualität der Betroffenen erhöht sich. Im Rahmen der IW-Studie wurden die Kosten und der Nutzen der beruflichen Rehabilitation von behinderten Jugendlichen ermittelt." (Autorenreferat, BIBB-Doku)