Untersuchung zu zweijährigen Ausbildungsberufen : Endbericht ; Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie
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154337
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Berlin
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Abstract
Seit Ende der 1990er Jahre wurden zahlreiche bestehende Ausbildungsberufe mit zweijähriger Ausbildungsdauer modernisiert und neue Ausbildungsberufe eingeführt. Mit der Einführung des neuen Berufs des Industrieelektrikers bzw. der Industrieelektrikerin zum 1. August 2009 umfasst das Berufsspektrum nun insgesamt 40 duale Ausbildungsberufe mit einer regulären Ausbildungsdauer von zwei Jahren. Den Ergebnissen der Studie zufolge sind Befürchtungen einer Verdrängung 3- und 3,5-jähriger Berufe unbegründet. Eine Erosion der betrieblichen Ausbildungskultur finde nicht statt. Wirtschafts- und berufsbildungspolitische Relevanz komme insbesondere den 10 meistbesetzten zweijährigen Ausbildungsberufen zu. Dort seien über 90 Prozent aller neuen Vertragsabschlüsse in diesem Ausbildungssegment registriert. Moderne Ausbildungsordnungen und durchlässige Strukturen könnten die Attraktivität zweijähriger Berufe erheblich steigern. Die Anrechnung von Ausbildungsinhalten und -zeiten bei Fortsetzung der Ausbildung in einem dreijährigen Beruf seien ein wichtiges Kriterium für die Auszubildenden und erleichterten den Berufseinstieg. Insgesamt zeige sich eine eine hohe Arbeitsmarktverwertbarkeit einer zweijährigen betrieblichen Ausbildung. (BIBB-Doku)