Lebenslanges Lernen aus der Sicht einer berufspädagogisch und wirtschaftspädagogisch akzentuierten Curriculumforschung
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Opladen
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Abstract
Die Verfasser erörtern das lebenslange Lernen als Reformansatz in der bildungspolitischen Diskussion und stellen die Problemfelder einer Programmatik des lebenslangen Lernens aus der Sicht einer berufs- und wirtschaftspädagogisch akzentuierten Curriculumforschung dar. Sie verweisen auf die Forderungen nach Individualisierung und Entinstitutionalisierung des Lernens und stellen die Frage, ob das Postulat des lebenslangen Lernens nicht das System der Berufsausbildung einschliesslich seiner Kernidee der Beruflichkeit gesellschaftlicher Arbeit in Frage stelle. Sie versuchen zu zeigen, dass dies keinesfalls notwendig zutrifft, dass vielmehr viele der in der Diskussion um das lebenslange Lernen thematisierten Aspekte seit einer Reihe von Jahren in der Berufs- und Wirtschaftspädagogik unter Schlagworten wie handlungsorientiertes Lernen und Vermittlung von Schlüsselqualifikationen intensiv diskutiert werden und dass es in der Logik einer Strategie lebenslangen Lernens liege, dass gerade differenzierte und individualisierte Qualifizierungswege einer breiten, obligatorischen und curricular reflektierten Grundlegung bedürfen. (BIBB2)