Mythos Flexibilisierung? : Wie instabil sind Berufsbiografien wirklich und als wie instabil werden sie wahrgenommen?

bibb.id146321
dc.contributor.authorMayer, Karl Ulrich [Verfasser]
dc.contributor.authorGrunow, Daniela [Verfasser]
dc.contributor.authorNitsche, Natalie [Verfasser]
dc.date.accessioned2018-12-17T17:53:00Z
dc.date.available2018-12-17T17:53:00Z
dc.date.issued2010
dc.description.abstract"Dieser Beitrag untersucht den historischen Wandel im Ausmaß beruflicher Mobilität sowie die subjektive Erfahrung beruflicher Mobilität. Ausgangspunkt ist die These von der zunehmenden beruflichen Flexibilisierung, welche die Selbstwahrnehmung der deutschen Gesellschaft seit den 1980er Jahren prägt. Wir stellen Befunde zur Kontinuität beruflicher Werdegänge auf der Grundlage der deutschen Lebensverlaufsstudie Ergebnissen aus einer neueren Repräsentativbefragung zu subjektiven Mobilitätserfahrungen auf dem Arbeitsmarkt gegenüber. Unsere Ergebnisse zeigen, dass das Ausmaß beruflicher Mobilität über die Kohorten der 1929 bis 1971 Geborenen keine Trendzunahme aufweist und insgesamt relativ stabil geblieben ist. Allerdings hat ein deutlicher Anstieg der Berufsmobilität nach Erwerbsunterbrechungen stattgefunden. Wir finden weiterhin, dass sich Mobilitätsnormen hin zu dem Wunsch nach mehr Mobilität verändert haben. Wir können keinen Anstieg von ungewünschter beruflicher Mobilität bei den Jüngeren auf Basis der subjektiven Daten feststellen. Allerdings gibt es Hinweise darauf, dass ungewünschte Erwerbsunterbrechungen zugenommen haben. Diese Befunde begründen, erstens, jedenfalls im Hinblick auf die Dimension beruflicher Mobilität, erhebliche Zweifel an der These abnehmender Stetigkeit von Arbeitsbiografien. Sie unterstreichen, zweitens, die Notwendigkeit, neben objektiven Indikatoren beruflicher Mobilität auch die subjektiven Mobilitätspräferenzen und Unsicherheitserfahrungen der Menschen in den Blick zu nehmen. Drittens zeigt sich, dass sich die historischen Verschiebungen beruflicher Risiken und Chancen im 20. Jahrhundert erst mithilfe eines längerfristigen Kohortenvergleichs erkennen und deuten lassen." (Autorenreferat, BIBB-Doku)
dc.description.versionreferiert
dc.format.extentS. 369-402
dc.format.illustrationLiteraturangaben, graf. Darst., Tab.
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/753707
dc.language.isode
dc.relation.ispartofKölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie : KZfSS
dc.relation.ispartofvolume62 (2010), H. 3
dc.subject.classificationG 1.3.3 Bildungs- & Erwerbsbiografien
dc.subject.classificationG 2.4.4 Biografiegestaltung
dc.subject.classificationG 1.3.3.3 Mobilität
dc.subject.classificationT 3 Forschungsmethoden
dc.subject.otherBerufsverlauf
dc.subject.otherBerufswechsel
dc.subject.otherBiografiegestaltung
dc.subject.otherBerufliche Mobilität
dc.subject.otherBerufliche Flexibilität
dc.subject.otherErwerbsunterbrechung
dc.subject.otherBerufswegplanung
dc.subject.otherSozialgeschichte
dc.subject.otherHistorische Entwicklung
dc.subject.otherKohortenanalyse
dc.titleMythos Flexibilisierung? : Wie instabil sind Berufsbiografien wirklich und als wie instabil werden sie wahrgenommen?
dc.typeText
dc.typeZeitschriftenaufsatz

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