Die betriebliche Berufsausbildung benachteiligter Jugendlicher. Befunde zur Ausbildungspraxis in Handwerks- und Industriebetrieben

bibb.id109540
bibb.publishernameBundesinstitut für Berufsbildung
bibb.publisherplaceBerlin; Bonn
dc.contributor.authorZielke, Dietmar [Verfasser]
dc.contributor.authorLemke, Ilse G. [Verfasser]
dc.contributor.authorPopp, Josefine [Mitarbeiter]
dc.contributor.editorBundesinstitut für Berufsbildung [Herausgebendes Organ]
dc.contributor.otherBundesinstitut für Berufsbildung
dc.date.accessioned2018-12-17T13:27:32Z
dc.date.available2018-12-17T13:27:32Z
dc.date.issued1991
dc.description.abstractIm Anschluss an die Untersuchungen zur ausserbetrieblichen Berufsausbildung (vgl. Heft 94 Berichte zur beruflichen Bildung) wird in der vorliegenden Studie die Praxis der betrieblichen Ausbildung benachteiligter Jugendlicher untersucht. Sie geht insbesondere der Frage nach, welcher Art die Benachteiligungen der in Betrieben ausgebildeten Jugendlichen sind und inwieweit die Ausbildung kompensatorisch angelegt ist. Zugleich gibt die Studie Aufschluss über die Einschätzungen der Betriebe, welche Massnahmen zur Verbesserung der Ausbildung benachteiligter Jugendlicher nötig wären, welche davon im Betrieb machbar sind und unter welchen Bedingungen die Betriebe überhaupt bereit wären, in Zukunft benachteiligte Jugendliche auszubilden. Im Rahmen eines 1987 begonnenen Forschungsprojektes wurde untersucht, welche Defizite benachteiligte Jugendliche aufweisen, inwieweit man sich in der betrieblichen Ausbildung auf die Benachteiligung einstellt und unter welchen Bedingungen Betriebe in der Zukunft bereit sind, benachteiligte Jugendliche (definiert als Jugendliche ohne Hauptschulabschluss und Sonderschulabsolventen) auszubilden. Hierzu wurden in 99 Handwerks- und 42 Industriebetrieben schriftliche Befragungen, in 23 Handwerksbetrieben zusätzliche Interviews durchgeführt. 65 der Betriebe hatten Erfahrung mit der Ausbildung Benachteiligter. Diese werden sowohl im Handwerk als auch in der Industrie als Jugendliche mit auffallenden Defiziten in Rechnen und Deutsch beschrieben. Eine individuelle Förderung der Jugendlichen zum Ausgleich der Schwächen findet im Handwerk kaum statt. In der Industrie sind die Ausbildungsbedingungen z.T. günstiger. Hier werden aber weniger benachteiligte Jugendliche ausgebildet. Die Bereitschaft der Betriebe, in der Zukunft diese Aufgabe verstärkt zu übernehmen ist in der Industrie gering. (IAB)
dc.format.extent339 S.
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/725621
dc.language.isode
dc.publisherBundesinstitut für Berufsbildung
dc.relation.ispartofBerichte zur beruflichen Bildung ; 130
dc.subject.classificationG 1.2.4.1 Produktion und Gewinnung
dc.subject.classificationG 1.1 Soziostrukturelle & Ökonomische Entwicklungen
dc.subject.classificationG 2.3 Wandel von Arbeit & Wirtschaft
dc.subject.classificationG 1.2 Arbeitsmarkt
dc.subject.classificationG 1.3 Aus- und Weiterbildungsmarkt
dc.subject.otherBetriebliche Berufsausbildung
dc.subject.otherBenachteiligter Jugendlicher
dc.subject.otherHandwerk
dc.subject.otherBerufsausbildung
dc.subject.otherIndustrie
dc.subject.otherAuszubildender
dc.subject.otherBenachteiligung
dc.titleDie betriebliche Berufsausbildung benachteiligter Jugendlicher. Befunde zur Ausbildungspraxis in Handwerks- und Industriebetrieben
dc.typeBuch

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