Die sozioökonomischen Dimensionen der Wirtschaftspädagogik. Skizzierung historischer Meilensteine in Österreich unter Berücksichtigung deutscher Entwicklungen
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185881
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Abstract
"Bezugnehmend auf neo-institutionelle Untersuchungen der Entstehung der Wirtschaftspädagogik in Österreich zeigt der Autor unter Berücksichtigung Deutschlands, dass sich die Wirtschaftspädagogik entlang von fünf Dimensionen - der kaufmännischen, volkswirtschaftlichen, sozialen, moralisch-ethischen und staatsbürgerlichen - ausdifferenziert, um damit - gleichzeitig die sechste Dimension - einen pädagogisch-didaktischen Anspruch stellen zu können. Ausgehend von dem Scheitern der ersten österreichischen Handelsakademie skizziert Tafner nach Darlegung seiner Vorgehensweise die nachhaltigeren Institutionalisierungen im 19. Jhdt. Die Berufsbildungstheorie als normative Institutionalisierung ermöglicht, aus seiner Perspektive, eine akademische Institutionalisierung, die in der NS-Zeit politisch missbraucht wird. In der Nachkriegszeit und mit ihr verbundenen Aufarbeitung differenziert sich die Wirtschaftspädagogik in Deutschland und Österreich aus. Dabei kann die sozioökonomische Perspektive auf diese Entwicklung die unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen, Anschauungen und Zugänge erhellen." (Hrsg.; BIBB-Doku)