Führt der demografische Wandel zu einem Verschwinden des Übergangssystems?
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Abstract
Gesellschaftliche Entwicklungen sind häufig ambivalent. So begründet der demografische Wandel zahlreiche Herausforderungen in Bereichen wie Fachkräfteversorgung, Alterssicherung oder wohnortnahe Schulangebote; zugleich wird ihm die stille Beseitigung des Übergangssystems zugeschrieben. Weniger Jugendliche fragen Ausbildungsplätze nach, die Betriebe müssen verstärkt auch solche Jugendlichen ausbilden, die bislang in das Übergangssystem mündeten. Der Beitrag untersucht diese Vermutung anhand betrieblicher Optionen der Fachkräfterekrutierung, um auf dieser Grundlage eine Einschätzung über ihr Eintreffen zu geben und mögliche Konsequenzen für die weitere Handhabung des Übergangssystems vorzuschlagen. Wenn die Demografie die virulenten Probleme nicht löse, bleibe - so Euler - prinzipiell nur die Option einer eigenständigen Reform. (BIBB-Doku)