Der Beruf als Input der Weiterbildung

bibb.id85651
bibb.publisherplaceWeinheim
dc.contributor.authorHarney, Klaus [Verfasser]
dc.contributor.authorWeischet, Markus [Verfasser]
dc.contributor.authorGeselbracht, Sabine [Verfasser]
dc.coverage.spatialDE
dc.date.accessioned2018-12-17T10:45:35Z
dc.date.available2018-12-17T10:45:35Z
dc.date.issued1999
dc.description.abstractFür die gesellschaftliche Bedeutung der Berufsbildung ist die Frage wichtig, in welchem Umfang die Beschäftigten Sinnzusammenhänge mit ihrem erlernten Beruf in Schule, Hochschule oder Ausbildung derzeit noch verbinden und inwieweit diesen Sinnzusammenhängen noch Bedeutung für die Weiterbildungsbeteiligung im Verlauf des Erwerbslebens zukommt. Angesichts der Veränderungsdynamik in den Betrieben und der unscharfen Einmündungsprozesse in den Arbeitsmarkt könne vermutet werden, dass dies nur begrenzt der Fall sei, und es Aufgabe der Weiterbildung ist, Diskontinuitäten zwischen erlerntem Beruf und ausgeübter Tätigkeit zu bearbeiten. Anhand der Frage, "Entspricht die Tätigkeit ihrem erlernten Beruf?", wurde überprüft, in welchem Ausmass der erlernte Beruf in der von Ausbildungs-, Studien- und Vorruhestandszeiten weitgehend verschonten Lebensphase zwischen 30 und 55 Jahren noch zur Rahmung der eigenen Erwerbsarbeit herangezogen wird und in welchem Ausmass eine solche Rahmung die Weiterbildungsbeteiligung steuert. Ermittelt wurde die Bedeutung des Berufs als Input für die Weiterbildung für verschiedene Beschäftigtengruppen auf der Basis des sozioökonomischen Panels (SOEP). Die Ergebnisse machen deutlich, dass die Weiterbildungsbeteiligung auf der Kontinuität des Berufs im Erwerbsleben aufbaut und von denjenigen aktiviert wird, die ihren Beruf ausüben. In dem Masse, wie Weiterbildung und nicht-formales Lernen an Relevanz für die Produktion des Wissens gewinnen, nimmt die strukturelle Bedeutung des Berufs nicht ab, sondern eher zu. Aus der nutzungs- und statusbezogenen Perspektive der Erwerbstätigen wie auch unter dem Aspekt der Teilnehmerrekrutierung erweist sich Weiterbildung empirisch als Form der Anpassung und Reproduktion der Berufsform unter den veränderlichen Bedingungen des Erwerbslebens. Diese Funktion wird im Zuge der Alterung des Erwerbspersonenpotentials an Bedeutung gewinnen. (BIBB2)
dc.format.accompanyingmaterialLiteraturangaben, graph. Darst.
dc.format.extentS. 273-288
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/697741
dc.language.isode
dc.relation.ispartofBeruf und Berufsbildung : Situation, Reformperspektiven, Gestaltungsmöglichkeiten / Klaus Harney [Hrsg.] ; Elmar Tenorth [Hrsg.]
dc.subject.classificationG 1.2 Arbeitsmarkt
dc.subject.classificationS 4.3.5 Bildungsbeteiligung & soziale Gerechtigkeit
dc.subject.classificationS 1.5 Weiterbildung
dc.subject.classificationG 1.3.3 Bildungs- & Erwerbsbiografien
dc.subject.classificationG 2.3.2 Arbeits- & Beschäftigungsverhältnisse
dc.subject.otherErlernter Beruf
dc.subject.otherErwerbstätigkeit
dc.subject.otherBildungsbeteiligung
dc.subject.otherWeiterbildungsverhalten
dc.subject.otherBerufsverlauf
dc.subject.otherQuantitative Angaben
dc.titleDer Beruf als Input der Weiterbildung
dc.typeText
dc.typeSammelbandbeitrag

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