Fachdidaktisches Basiscurriculum Übungsfirma während des Vorbereitungsdienstes für das höhere Lehramt an beruflichen Schulen
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136035
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Abstract
1998/99 wurde der Schulversuch 'Kaufmännisches Berufskolleg' an vier Schulstandorten in Baden-Württemberg eingeführt. Politische Absicht war, dem kaufmännischen Berufskolleg einen 'dualen' Charakter zu verleihen und die Übungsfirma (ÜFA) als Ersatz für den Lernort 'Betrieb' zu installieren und ihr eine 'Praxisersatzfunktion' zuzusprechen. Die ÜFA nimmt in den Lehrplänen des Kaufmännischen Berufskollegs und auch in der Kaufmännischen Berufsfachschule einen immer stärker werdenden Stellenwert ein. Dabei ist die ÜFA ein weitgehend eigenständiges didaktisches und methodisches Konzept, das zusätzliche fachliche, didaktische und methodische Kompetenzen erfordert, die im Rahmen der fachdidaktischen Ausbildung nur ansatzweise erworben werden können. Der Beitrag erörtert zunächst, weshalb die Qualifikationsanforderungen an Übungsfirmenlehrer ein adäquates Ausbildungsmodul innerhalb des Vorbereitungsdienstes notwendig machen und stellt dann die Inhalte der Basisqualifikation für die Übungsfirmenarbeit vor. Evaluationsergebnisse des Ausbildungsmoduls zeigen, dass es am Studienseminar Stuttgart gelungen ist, diese didaktische Innovation im Rahmen des Vorbereitungsdienstes anzusiedeln. Abschließend wird auf die Weiterentwicklung und Koordinierung der ÜFA in Baden-Württemberg eingegangen. Einführend wird auf die Entwicklung der Übungsfirmenarbeit an käufmännischen Schulen in Baden-Württemberg eingegangen. (BIBB-Doku)