Betriebliche Aus- und Weiterbildung im internationalen Vergleich : Bielefelder Tagung / Ausschuss für Bildungsökonomie (1994, Bielefeld)

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Berlin

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Die Autorin stellt evidente Unterschiede in den Berufsbildungssystemen europäischer Länder fest, führt dies auf betriebliche Bildungsstrategien zurück und entwickelt zur Erklärung ein betriebswirtschaftliches und institutionenökonomisches Modell. Die Modellkonstruktion überträgt die Idee der Lagerhaltung auf die betriebliche Qualifizierungsstrategie, die als Entscheidung über den optimalen Vorrat an qualifizierten Fachkräften verstanden wird. Zudem unterscheidet die Autorin zwei unterschiedliche Produktionsstrategien, die Massenproduktion und die flexible Fertigung, als Anwendungsfälle, die, so die Annahme, mit unterschiedlichen Organisations- und Qualifikationsstrukturen verknüpft sind. Die Überprüfung des Zusammenhangs zwischen Produktionsstrategie, Fehlmengenkosten, Vorratshaltungskosten und optimaler Qualifikationsmenge zeigt im Vergleich zwischen Deutschland, England und Frankreich, dass die Erstausbildung des deutschen Systems erfolgreich ist, dass in anderen Ländern durch Weiterbildung und Jobrotation jedoch vergleichbare Qualifikationsniveaus erreicht werden. Permanente Weiterbildung wird als Option für die Zukunft genannt. (BIBB2)

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