Jugendliche als Opfer und Täter von Gewalt an Berufsschulen : Gewalt und Gewaltprävention an Schulen

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Gewaltvorfälle an Schulen sind in regelmäßigen Abständen ein Anlass, über Ausmaß, Entwicklung und Ursachen von Jugendgewalt zu diskutieren. Amokläufe wie in Erfurt oder Winnenden, die in der Wissenschaft als School Shootings bezeichnet werden, stellen die schärfste Form jugendlicher Gewaltübergriffe dar. Die Autoren vom Kriminologischen Forschungsinstitut stellen an Hand diverser Studien und Umfragen fest, dass das Gewaltaufkommen an Berufsschulen in den letzten Jahren abgenommen hat. Zudem fällt das Gewaltproblem an Berufsschulen deutlich geringer aus als an allen anderen Schulformen. Gewalt an Berufsschulen konzentriert sich insbesondere im Zweig BVJ/BGJ: rund 15 Prozent der Schüler hier haben mindestens einen Übergriff erlebt, 5 Prozent sind Mehrfachopfer. Zusammenfassend führen die Autoren aus, dass Prävention von School Shootings im Besonderen und Gewaltverhalten im Allgemeinen essentiell auf die Sensibilität der Akteure im Umfeld der Jugendlichen angewiesen ist. (BIBB-Doku)

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