Bildung und Arbeitsmarkt: Der Trend zur höheren Qualifikation ist ungebrochen

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Nürnberg

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Abstract

Der Beitrag aktualisiert den IAB-Werkstattbericht Nr. 15/1997 ("Bildung zahlt sich immer noch aus") für den Zeitraum 1995 bis 1997. Es wird festgestellt, dass der qualifikatorische Strukturwandel im Beschäftigungssystem sich auch seit Mitte der 90er Jahre weiter fortgesetzt hat. Die grundlegenden Entwicklungslinien verliefen auffällig stabil und sind in West- und Ostdeutschland weitgehend identisch. Allerdings klafft die Schere der Beschäftigungsmöglichkeiten zwischen unteren und oberen Qualifikationsebenen im Osten nach wie vor weit stärker auseinander als im Westen. Während Hoch- und Fachhochschulabsolventen auch nach 1995 erneut Arbeitsplätze hinzugewinnen konnten, verschlechterten sich die Arbeitsmarktchancen von Personen ohne abgeschlossene Berufsausbildung weiter. Im Jahre 1997 war im Westen fast jeder Vierte und im Osten mehr als die Hälfte aller Personen ohne Berufsabschluss arbeitslos. Aber auch die mittleren Qualifikationen werden immer stärker von dem Beschäftigungsabbau erfasst. Männer sind von der Beschäftigungskrise stärker betroffen als Frauen. (IAB2)

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