Bedarfsorientierte Steuerung pädagogischer Ressourcen – ein Weg zur Integration von Jugendlichen mit Startnachteilen in eine qualifizierte Berufsausbildung? : Eine Design-Based Research-Studie

item.page.bibb.id

781280
Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

item.page.bibb.publisherplace

item.page.bibb.participation

item.page.bibb.citedinbibb

Zitation von einer BIBB-Publikation

item.page.bibb.researchfocus

item.page.bibb.reviewof

item.page.bibb.citationdr

Zitation des Datenreports

Abstract

„Wie können Schulabgänger*innen mit sprachlichen, sozialen oder kognitiven Startnachteilen zu einem qualifizierten Ausbildungsabschluss geführt werden? Ein verbreiteter, wenn auch nur bedingt erfolgreicher Weg in Deutschland besteht für viele Jugendliche darin, zunächst eine Maßnahme im sogenannten Übergangssektor zu absolvieren, um anschließend eine Berufsausbildung zu beginnen. In München wird demgegenüber seit 2016 durch die „bedarfsorientierte Steuerung pädagogischer Ressourcen“ ein Konzept umgesetzt, das die Jugendlichen direkt in eine duale Berufsausbildung aufnimmt, um sie durch eine integrierte Förderung in der schulischen Ausbildung zu einem Ausbildungsabschluss zu führen. In diesem Beitrag werden das Konzept skizziert und die Ergebnisse der Wissenschaftlichen Begleitung im Rahmen eines „Design-Based-Research“-Ansatzes vorgestellt. Die Befunde begründen, dass eine in die duale Berufsausbildung integrierte Förderung insgesamt eine tragfähige Alternative zur Einmündung in den Übergangssektor darstellt. Zugleich werden die Voraussetzungen und Grenzen des Münchner Förderansatzes deutlich. Insbesondere für Jugendliche mit mangelnden Sprachkompetenzen ist die verfügbare Zeit für eine nachhaltige Förderung häufig zu kurz. Schließlich ist der Erfolg wesentlich abhängig von der Motivation und Kooperation der Lehrkräfte in den Berufsschulen. Zudem wird der Erfolg wesentlich durch die Mitwirkung der Betriebe beeinflusst.“ (Autorenreferat; BIBB-Doku)
“How can school leavers with language, social or cognitive disadvantages be promoted successfully to a VET graduation? Most of them flow into one of the programmes in the so-called “transition sector” to improve their chance to subsequently enter an apprenticeship. However, these programmes are only partly successful. In contrast, Munich runs a concept “demand-driven allocation of educational resources”, offering targeted school leavers entering an apprenticeship integrated assistance at vocational schools. This contribution introduces the concept and summarizes the findings of scientific inquiry based on the “design-based research” approach. Overall, the concept turns out as a sound alternative to flowing into measures of the “transition sector”. At the same time, the frame conditions and limitations of the Munich approach become obvious. In particular, for apprentices with scarce language skills available time is often too short to ensure their full participation at school. Beyond, achievements heavily depend on the motivation and collaboration of the teaching personnel at vocational schools. Eventually, success is highly influenced by supportive cooperation of the companies.” (authors’ abstract; BIBB-Doku)

Description

Keywords

Citation

item.page.bibb.additionallink

Collections

Endorsement

Review

Supplemented By

Referenced By

Creative Commons license

Except where otherwise noted, this item's license is described as Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International