Production et transmission des savoirs : reperes prospectifs
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Abstract
"Das Konzept der lebenslänglichen Weiterbildung führt zu unterschiedlichen Interpretationen des Prozesses, für das es steht. Handelt es sich um eine Ausweitung des Kompetenzbereichs der ständigen Bildungs- und Schulungssysteme oder um einen Prozess, bei dem die Lebens- und Arbeitsgemeinschaften zunehmend an der Wissensvermittlung beteiligt sind? Die Herausforderungen an die Weiterbildung (Mangel an Allgemeinbildung, technischem Wissen und Kompetenzen bei den Erwachsenen) sprechen zugunsten der ersten Hypothese, die Veränderungen der Arbeitswelt jedoch eher zugunsten der zweiten. Die Entwicklung des durch die Arbeit produzierten Wissens hat die Bedeutung permanenter Strukturen der Wissensvermittlung relativisiert. Die Entstehung eines kommerziellen Schulungssektors entspricht eher der Fortführung der Organisationsformen aus der Vergangenheit als der Umsetzung der aktuellen Tendenz. Die Überlebensfähigkeit unabhängiger Bildungssysteme beruht auf der Unveränderlichkeit des zu übermittelnden Wissens und auf den Schwierigkeiten der zivilen Gesellschaft, für diese Übermittlung zu sorgen. Diese beiden Parameter neigen jedoch dazu, sich zu relativisieren. 'Intelligente' Unternehmen und Bildhngseinrichtungen sind aufgerufen, ihre Beziehungen und Verbindungen in einer Form zu erneuern, die über das Verhältnis Kunde/Lieferant hinausgeht." (Autorenreferat, IAB- Doku) "Le processus de reforme de la formation professionnelle, engage a la fin des annees 90, tente de renouer avec l'ambition de la loi de 1971 qui voulait concilier progression professionnelle et developpement personnel. A travers cette reforme, les acteurs tentent d'adapter le cadre institutionnel de la formation continue aux transformations de l'emploi et du travail, mais ils cherchent egalement a repondre aux questions laissees pendantes par la loi de 1971. La negociation ouverte en decembre 2000 a permis aux partenaires sociaux de poser les bases d'un systeme visant a developper les formations a l'initiative conjointe du salarie et de l'employeur, la construction de parcours professionnels et la validation des acquis. Sa suspension, en octobre 2001, obligera partenaires sociaux et pouvoirs publics a renouer le dialogue pour construire ensemble les differentes dimensions d'un droit individuel a la formation." (resume d'auteur, IAB-Doku) ((fr))