Dem Spürsinn auf der Spur : subjektivierendes Arbeitshandeln an Internet-Arbeitsplätzen am Beispiel Information-Broking
item.page.bibb.id
88226
Loading...
Date
Authors
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
Hampp
item.page.bibb.publisherplace
München u.a.
item.page.bibb.participation
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
Ziel der Studie ist es, aus arbeitssoziologischer Perspektive vom Internet geprägte Arbeitsplätze zu analysieren. Am Beispiel des Berufs Information-Broker wird die Existenz und Relevanz von "subjektivierendem Arbeitshandeln" empirisch zu überprüfen versucht: "Während objektivierendes Arbeitshandeln das Handlungspendant zu plan- und objektivierbaren Arbeitsabläufen darstellt, ist das subjektivierende Arbeitshandeln sozusagen die 'coping-Ebene', wenn es um den Umgang mit Komplexität, Nicht- Berechenbarkeit und Unwägbarkeiten geht. Durch seine nicht- hierarchische, nichtlineare und dezentrale Struktur repräsentiert das Internet als grosstechnisches System betrachtet ebenfalls einen hohen Grad an Komplexität - und damit einhergehender Unwägbarkeiten. Eine der Ausgangsthesen der Untersuchung ist damit: Bei einem professionellen Umgang mit dem Internet kommt es darauf an, ständig zwischen realer und sogenannter virtueller Welt prozesshaft zu vermitteln. Dabei macht eine bildliche und kontextuelle Repräsentation des Realen ein souveränes Bewegen im Informationsraum erst möglich. Subjektivierendes Arbeitshandeln wird damit zu einer konstituierenden Kompetenz für eine erfolgreiche 'Navigation' im Netz." Die Untersuchung basiert auf einer Online-Befragung von 67 Information-Brokerinnen sowie auf der qualitativen Auswertung von Sekundärinterviews und explorativen Interviews. (IAB2)