Berufliche Bildung ohne berufliche Zukunft?
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17118
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DIE
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Frankfurt/Main
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Abstract
Der Materialienband stützt sich auf Referate und Expertenurteile einer 1997 veranstalteten Fachkonferenz im Rahmen des Projektes REGIO zum Thema "Berufliche Bildung ohne berufliche Zukunft" und auf das Projekt REGIO unter dem Titel "Fortbildung für das pädagogische Personal in arbeitsmarktpolitischen Massnahmen im regionalen Kontext." Zum einen werden die Veränderungen der Arbeitsgesellschaft, die notwendigen Entgrenzungen und inhaltlichen Veränderungen der beruflichen Weiterbildung reflektiert. Zum anderen werden Selbstverständnisklärungen vorgenommen und insbesondere die Verschränkungen von beruflicher Weiterbildungsqualifizierung in Organisationen des sogenannten zweiten Arbeitsmarktes beschrieben. Vieles deutet aber darauf hin, dass dieser als Vorreiter im Strukturwandel der Erwerbsarbeit fungiert. Um so interessanter ist es, sich die inhaltlichen Konzepte sowie die Rollen der dort tätigen Pädagogen als Vermittler, Lernberater und Moderatoren näher anzuschauen. Die einzelnen Beiträge befassen sich mit folgenden Aspekten: Die Mehrdimensionalität öffentlich geförderter Beschäftigung und Qualifizierung (G. Reuther); Berufliche Weiterbildung ohne berufliche Zukunft (W. Gieseke); Es gibt keine Alternative zur identitätsstiftenden Erwerbsarbeit (H. Ernst); Was leisten ausserbetriebliche Weiterbildung und Projekte geförderter Arbeit für den Erwerb von Handlungskompetenz? (M. Trier); Neue Anforderungen an die Inhalte beruflicher Weiterbildung und an Beschäftigung auf dem zweiten Arbeitsmarkt (R. Dobischat); Neue Anforderungen an die Strukturen von Beschäftigungseinrichtungen und die Organisation beruflicher Weiterbildung (S. Bergner); Fortbildung für das pädagogische Personal in arbeitsmarktpolitischen Massnahmen im Kontext regionaler Kooperation (REGIO) (G. Brüning/G. Reutter). (IAB2)