Zum Spannungsverhältnis individueller Nutzen- und Risikoüberlegungen und betrieblicher Qualifizierungsangebote bei Weiterbildungsentscheidungen
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Stuttgart
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Abstract
Der Beitrag legt dar, dass den Weiterbildungsentscheidungen sowohl im Hinblick auf eine Teilnahme, aber auch im Hinblick auf eine Nichtteilnahme häufig rationale Abwägungen zugrunde liegen. Dabei werden einige Facetten des Entscheidungsprozesses im Vorfeld einer möglichen Weiterbildungsteilnahme erörtert, die subjektiv zu einer hochdifferenzierten Nutzen-, aber auch Risikoabschätzung verdichtet werden. Trotz einer individuell hohen Weiterbildungsbereitschaft können so je nach dem Ergebnis der Nutzen-Risikokalkulation auch betrieblicherseits angebotene Qualifizierungsmassnahmen abgelehnt werden. Die Ergebnisse entstammen dem Teilprojekt "Aneignung und Verwertung informationstechnischer Qualifikationen" eines interdisziplinären Forschungsprojekts zum Thema "Qualifikationsstrukturentwicklung im Arbeitsmarktfeld Mikroelektronik und Konsequenzen für die berufliche Aus- und Weiterbildung". (BIBB2)