Wirtschaftspädagogik in Österreich 2021 : Beiträge zum 14. Österreichischen Wirtschaftspädagogikkongress (Themenheft)
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Abstract
„Sowohl der Wirtschaftspädagogik-Kongress als auch das im Vorfeld stattfindende Young Researcher Programm haben sich in Österreich in ihrem langjährigen Bestehen als Fixpunkt in der wirtschaftspädagogischen Forschungslandschaft etabliert. Neben dem neuen Kongressformat hat die Covid-19 Pandemie zudem die Themen beim Kongress als auch bei der vorliegenden Sonderausgabe der bwp@ Online inhaltlich beeinflusst. Das berufsbildende Schulwesen, die Hochschulen wie auch das gesamte Bildungssystem waren neuen Herausforderungen ausgesetzt und manch lieb gewonnene Gewohnheiten mussten neu bzw. anders gedacht werden. Die hier versammelten Beiträge schaffen eine fundierte wissenschaftliche Grundlage für weitere Diskussionen und Forschungsvorhaben. Gleichzeitig zeigen die vielfältigen Themen der Beiträge, dass Covid-19 zwar alle aktuell beschäftigt, aber nicht alles ist. Neben der Auseinandersetzung mit den Herausforderungen und Chancen rund um Covid-19 zeigte der Theorie-Praxis-Dialog einmal mehr auf, dass die Wirtschaftspädagogik in Österreich eine Fülle an interessanten Themen bearbeitet, beforscht, diskutiert und vorantreibt. Die Beiträge zeigen die Breite des Forschungsfeldes der Wirtschaftspädagogik-Standorte in Österreich. Die Beiträge zu den Keynotes setzten sich dabei mit folgenden aktuellen Themen bzw. Fragestellungen: -Die Revision kaufmännischer Lehrinhalte in der digitalen Transformation und das Wissenstrilemma der Lehrkräfte und Ausbilder/innen; - Das Rechnungswesen ist tot, es lebe das Rechnungswesen; -Aufgaben der Universitäten in seltsamen Zeiten. Die weiteren Beiträge der Kolleg/inn/en aller österreichischen Wirtschaftspädagogik-Standorte zeigen sowohl die Vielfalt der wirtschaftspädagogischen Forschungsbereiche als auch deren tiefe Durchdringung. Während gegenwärtige Fragestellungen zur Begegnung der Herausforderungen durch die voranschreitende digitale Transformation und zur zeitgemäßen Ausgestaltung kaufmännischer Bildungsangebote diskutiert wurden, lag das Forschungsinteresse ebenfalls auf dem Einsatz und der fachdidaktischen Eignung unterschiedlicher Methoden und Medien (z. B. Lernfirmenarbeit, Schulbücher, Lernvideos, Learning Analytics). Aus einer Metaperspektive werden zudem Fragestellungen der Entwicklung kaufmännischer und wirtschaftsberuflicher Vollzeitschulen sowie das Dispositiv als Analyseperspektive in der Berufs- und Wirtschaftspädagogik in den Diskurs aufgenommen.“ (Textauszug; BIBB-Doku)