Die Teilung der Pädagogik : (1945 - 1965)
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4156
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Deutscher Studien Verl.
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Weinheim
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Abstract
Die Beschäftigung der Erziehungswissenschaft mit der Theorie und Praxis der Erziehung der ehehmaligen DDR ist nach 1989 stark vorangetrieben worden. Historische Spurensuche und Spurensicherung bezüglich der widersprüchlichen Entwicklung ost- und westdeutscher Erziehungswirklichkeit mit dem Ziel der Erneuerung von Gemeinsamkeiten sollten nicht aufgeschoben werden, bis alles Trennende aufgearbeitet ist. Die hier im Band verarbeiteten Beiträge versuchen zu rekonstruieren, wie sich die "Teilung" der Pädagogik vollzog. Unter thematischen Perspektiven wird in exemplarischen Zugriffen eine Auseinandersetzung zum Zweck der Verständigung geführt, ein Diskurs, in dem in den Beiträgen anders als in Selbstbetrachtungen (von innen) oder Fremddarstellung (von aussen) die Problematik der Rechtfertigungsbedürfnisse beider Seiten offen gelegt wird. Für die Erfassung der zeitgeschichtlichen Wirklichkeit ist auf die subjektive Erfahrung, die von beiden Seiten her ins Spiel kommt, nicht zu verzichten. Nur mit ihrer Hilfe kann sich aus dem schlichten und schlechten scholastischen Antagonismus der bekannten Auffassung jener Pluralismus ergeben, den die Erziehungswissenschaft der alten Bundesländer der eigenen Bildungsgeschichte gegenüber seit langem praktiziert. Der Band fasst die verschiedenen Beiträge in folgenden Kapiteln zusammen: 1. Bildungs- und Schulpolitik, 2. Erziehungswissenschaft und Bildungstheorie, 3. Unterrichtskonzepte und Erziehungspraxis und 4. Menschen- und Gesellschaftsbilder. (BIBB2)