Lernstrategieeinsatz im Lernprozeß und dessen Einfluß auf den Lernerfolg
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11267
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Mainz
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Abstract
Veränderten Anforderungen an Arbeitsplätze steht in der kaufmännischen Erstausbildung eine Lernrealität gegenüber, deren Defizite eklatant sind: einseitig kognitive Orientierung, wenig Komplexität und frontale, stark lehrergesteuerte Lernorganisation. Hinzu kommen Defizite im Bereich der Lernstrategien bei den Auszubildenden. Zur Überbrückung der Diskrepanz zwischen Lernrealität und Qualifikationsanforderungen sind Lehr- und Lernarrangements erforderlich, die geeignet sind, sowohl den aktuellen Anforderungen als auch der Persönlichkeitsbildung gerecht zu werden. Im Unterschied zu den meisten tradierten Lehr-Lern- Arrangements scheint eine selbstorganisationsoffene Lernumgebung besonders geeignet zu sein. Den Mittelpunkt bilden Lernprozesse, welche die individuellen, physischen und psychischen Vorgänge beim Erwerb von Wissen ebenso umfassen wie Problemlöse-, Handlungs- und Sozialkompetenzen. In der Studie werden Ergebnisse einer Untersuchung zum Lernstrategieeinsatz im realen Unterrichtsprozess vorgestellt. Ziel war es zu klären, welche intraindividuellen Unterschiede bestehen und in welchem Masse ein solcher Strategieeinsatz Auswirkungen auf den Lernerfolg hat. An der Untersuchung nahmen Schüler einer kaufmännischen Berufsschule im zweiten Ausbildungsjahr für Industriekaufleute teil. (BIBB2)