Das duale System der Berufsbildung als Allheilmittel zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit in (Süd-)Europa? : Möglichkeiten und Grenzen eines Systemtransfers

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Der Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung, Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser, betont in seinem Beitrag, dass das Arbeitsmarktrisiko von jungen Menschen sehr stark von der aktuellen Situation der jeweiligen nationalen Arbeitsmärkte geprägt wird, die wiederum entscheidend von den Wirtschaftsstrukturen und der Wirtschaftskraft abhängen. Dies müsse bei allen Reformbemühungen in den südeuropäischen Ländern, die aktuell besonders von hoher Jugendarbeitslosigkeit betroffen sind, berücksichtigt werden. Als weitere wichtige Voraussetzung für Reformen in den Berufsbildungssystemen nennt er die Bereitschaft der Betriebe, sich an diesem Prozess engagiert zu beteiligen und Verantwortung zu übernehmen. Außerdem gelte es, das Image der dualen Ausbildung in diesen Ländern zu verbessern, damit diese dort als ernsthafte Alternative zum Studium wahrgenommen wird. Vor diesem Hintergrund skizziert Prof. Esser die Beiträge des BIBB im europäischen Kontext, insbesondere die Aktivitäten, die sich bilateralen Vereinbarungen mit sechs europäischen Partnerländern (Griechenland, Italien, Lettland, Portugal, Slowakei und Spanien) ergeben haben. (BIBB-Doku)

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