Über den (Un-)Wert von Zeugnissen in der Berufsschule
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Abstract
Der Autor stellt Überlegungen zur Abschlusszeugnisproblematik in der Berufsschule an, wobei er sowohl auf den ausbildungslosen Pflichtbereich wie auf den berufsschulischen Regelbereich eingeht. Ausserdem befasst er sich mit der Versetzungsproblematik. Abschliessend wird die Stellung der Berufsschule im politisch- gesellschaftlichen Rechts- und Interessenkräftefeld erörtert. "Wenn in einer gesellschaftlichen Kultur wie der unsrigen das Recht bisweilen bis zum Ersatz politischer Entscheidungen durch Verfassungsrechtsurteile - zum beherrschenden Massstab und Wertmesser für Position und Status, für die Zuteilung von effektiven Lebensschancen und Einkommenssicherungen in einer Gemeinschaft wird, dann wird in der offensichtlichen schulrechtlichen Regelungsdiffusität, wenn nicht gar Defizitlage für die Berufsschule - ganz in überdeutlichem Gegensatz zu allen anderen Schulformen - nicht nur die rechtstatsächliche Sekundärsituation innerhalb des Dualen Systems augenfällig, sondern auch eine bildungspolitisch-gesellschaftliche Mindereinschätzung zum Ausdruck gebracht." (IAB2)