Zwischen Notwendigkeit und Illusion
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Abstract
Der Autor beleuchtet einige Aspekte des Sprachunterrichts in der Berufsbildung der Schweiz, u.a. die Fragen des "guten Deutsch" und des Dialekts. Bei der Zweitsprachenkompetenz geht es um die praktische Anwendung der Kenntnisse und Fähigkeiten, d.h. die Ziele dürfen sich nicht nur auf den schulischen Rahmen beschränken, sondern müssen auch die Bedürfnisse der Unternehmen berücksichtigen. Die Schwerpunkte des Fremdsprachenunterrichts in der Berufsbildung schwanken zwischen allgemeiner und fachlicher Bildung. Da die Lernenden in der Schule die Fremdsprache nur schwer praxisgerecht einsetzen können, müssen die Unternehmen dazu angehalten werden, eine systematische sprachliche Immersion durchzuführen. Die Berücksichtigung des europäischen Sprachenportfolios und ausländischer Zertifikate wird den positiven Effekt haben, dass die Berufsschule sich dem Blick von aussen stellen muss. Die Schweiz sollte jedoch vor allem ihre Mehrsprachigkeit und Multikulturalität als Vorteil herausstreichen, der in der globalisierten Wirtschaft einen Wettbewerbsvorteil darstellt. (BIBB2)