Differenzierung in der Berufsausbildung

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Bonn

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In ihrer Sitzung vom 28. Juni 1993 hat die Bund-Länder- Kommission einen Bericht mit Empfehlungen zur Differenzierung in der Berufsausbildung verabschiedet. Der Bericht befasst sich mit der Frage, wie Lern- und Leistungsschwächere einerseits und Lern- und Leistungsstärkere, besonders Begabte andererseits durch differenzierende Massnahmen in der Berufsausbildung, aber auch schon im Vorfeld der Berufsausbildung, besser gefördert werden können, um eine ihren unterschiedlichen Begabungen entsprechende Berufsausbildung abzuschliessen. Um dies zu erreichen, werden für Lern- und Leistungsschwächere zahlreiche Massnahmen vorgeschlagen, die insbesondere auf eine Intensivierung und Verbesserung der bestehenden Benachteiligtenförderung ausgerichtet sind. Der Bund schlägt als ergänzende Massnahme weiterhin die Einführung stärker praxisorientierter Ausbildungsberufe im Rahmen des Berufsbildungsgesetzes und der Handwerksordnung vor. Dieser Vorschlag wird jedoch von den Ländern nicht mitgetragen. Einvernehmen besteht zwischen Bund und Ländern bezüglich der Förderung von besonders begabten Jugendlichen. Auch hierzu enthält der Bericht zahlreiche Massnahmenvorschläge. (BIBB2)

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