Lehrbetriebsverbünde : Warum ein Hoffnungsträger nicht abhebt

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Lehrbetriebsverbünde (LBV) sind eine neue Organisationsform der Schweizer Berufsbildung zur Sicherung von Ausbildungsplätzen und Verbesserung der Ausbildungsqualität. Die Lernenden wechseln während ihrer Lehrzeit den Ausbildungsbetrieb deshalb ein- oder mehrmals (Rotationssystem). Eine überbetriebliche Trägerschaft (Leitorganisation) ist für die Akquisition von Ausbildungsbetrieben sowie den Betrieb des Ausbildungsnetzwerkes zuständig. Im Forschungsprojekt "Lehrbetriebsverbünde in der Praxis - Eine multiple Fallstudie zum Funktionieren und den Anforderungen einer neuen Organisationsform der betrieblichen Lehre aus Sicht verschiedener Akteure" wurde analysiert, wie diese komplexe, netzwerkförmige Ausbildungsform funktioniert. Hierfür wurden vier Lehrbetriebsverbünde untersucht: die Stiftung bvz Berufslehr-Verbund Zürich, login Berufsbildung AG, der Ausbildungsverbund SPEDLOGSWISS Nordwestschweiz und der Berufslernverbund Thal-Mittelland. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass Lehrbetriebsverbünde ein grosses Potenzial haben. Die unterschiedlichen Interessen der Einzelbetriebe können das komplexe Ausbildungsmodell jedoch schwächen, weshalb es nur zögerlich Fuss fasst. (Textauszug; BIBB-Doku)

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