Physikerinnen und Physiker
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Abstract
"Für Physiker bot sich im Jahr 1998 wiederum ein guter Arbeitsmarkt. Das hatten sie zum einen der guten Konjunkturlage in der Elektroindustrie und in der Datenverarbeitung, zum anderen den allseits beklagten Mangel an Informatikern und jüngeren Ingenieuren zu verdanken. Als Grundlagenwissenschaftler hatten Physiker nicht nur gute Chancen in ihren traditionellen Einsatzfeldern, sondern auch in anderen technischen Berufen, die einen aktuellen Arbeitskräftemangel zu beklagen hatten. Das Studium der Physik eröffnete vielseitige Beschäftigungsmöglichkeiten. Einen guten Arbeitsmarkt hatten insbesondere Bewerber, die mit einer breiten Palette an Zusatzkenntnissen demonstrieren konnten, dass sie in der Lage waren, sich schnell und effizient in neue Aufgabenfelder einzuarbeiten. Zusatzkenntnisse in der Nachbardisziplinen Informatik, Elektrotechnik oder der Medizin waren dabei sehr hilfreich. In den letzten Jahren hat das Interesse der Abiturienten an technisch- naturwissenschaftlichen Berufen generell deutlich nachgelassen. Auch im Fach Physik ist die Zahl der Studienanfänger seit Jahren kräftig gesunken - und zwar so weit, dass bald schon wieder ein Mangel an Physikern zu erwarten ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)