Vorbereitung auf Europa durch Mobilität und Internationalisierung des Studiums. Kurzfassung. Ergebnisse einer Untersuchung zur Auslandsmobilität deutscher Studierender und zur Internationalisierung des Studiums an deutschen Hochschulen
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Abstract
Unter dem Begriff Mobilität befasst sich die Studie mit dem Auslandsstudium als klassischen Weg der Internationalisierung. Unter dem Begriff Internationalisierung des Curriculums werden innovative Möglichkeiten einer mehr "virtuellen" Mobilität zur Diskussion gestellt. Ausführlich wird auf die Bedingungen und Hemmnisse für studienbezogene Auslandsaufenthalte sowie auf Möglichkeiten ihrer Überwindung eingegangen. Mangelnde Fremdsprachenkenntnisse stellen eine der wichtigsten Barrieren dar. Grossen Einfluss hat auch die Persönlichkeitsstruktur der Studierenden: Introvertierte Studierende, wie sie überproportional in den Ingenieurwissenschaften zu finden sind, bevorzugen Gruppenprogramme. Internationalisierte Curricula, die auch "daheimgebliebenen" Studierenden eine europäische und weltweite Dimension des Studiums vermitteln können, stossen auf sehr grosse Akzeptanz: Dreiviertel der Befragten sind sich bei mindestens einem der vorgestellten Modelle ganz sicher, dass sie teilgenommen hätten. Mit Initiativen zur Internationalisierung des Studiums werden daher bei Studierenden offene Türen eingerannt. Datengrundlage der Untersuchung ist eine im Rahmen des Projekts durchgeführte schriftliche Befragung Studierender, ergänzt durch ausgewählte Ergebnisse der 14. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks und Stellenanzeigenanalyse. Gliederung: 1. Lesehinweis 2. Untersuchungsgegenstand und Fragestellung 3. Anlage der Untersuchung 4. Entwicklungstendenzen internationalisierten Studierens 5. Fremdsprachenkenntnisse und Fremdsprachengebrauch 6. Arbeitsmarktrelevanz "internationaler" Fähigkeiten 7.