Interkulturelle Kompetenz ist die Fähigkeit, soziale Interaktionen unabhängig von einer Machtsymmetrie zu gestalten : [Interview mit Prof. Dr. Christoph Barmeyer]

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Mit der Zunahme der Engpässe auf dem Arbeitsmarkt, bspw. im Handwerk oder im Pflegebereich, sind Unternehmen immer stärker bestrebt, ausländische Fachkräfte zu gewinnen und zu binden. Das erfordert unterschiedliche Strategien. Welche Kompetenzen brauchen Menschen, um sich in kulturell heterogen gewordenen Lebenswelten zurechtzufinden? Wie funktioniert eine gelungene Kommunikation? Wie definiert die Wissenschaft interkulturelle Kompetenzen? Im Interview mit Prof. Dr. Christoph Barmeyer von der Universität Passau wird das konzeptionelle Fundament für einen Dialog zur interkulturellen Kompetenzentwicklung gelegt. Basierend auf wissenschaftlicher Recherche und interkulturellen Trainings legt er sein Verständnis von den die interkulturelle Kompetenz konstituierenden Bausteinen dar. Er gibt einen Überblick über die verschiedenen Entwickungsstufen, die Menschen durchlaufen können, um von einer auf die eigene Kultur bezogenen Grundhaltung, Ethnozentrismus, zu einer toleranten, respektvollen Offenheit für andere Kulturen, oder einer ethnorelativistischen Haltung zu gelangen. Er stellt unterschiedliche Trainingsmethoden und Verhaltensweisen vor, die Menschen in diesem Entwicklungsprozess unterstützen können. (Textauszug, BIBB-Doku)

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