Pädagogische Zugänge zu Didaktik und Methodik der Weiterbildung jenseits des Kindes- und Jugendalters

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"Die Ergebnisse der Aufbereitung werden in folgenden vier Thesen zusammengefasst: 1. Lehr- und Lernsituationen laufen immer auf dem Hintergrund sozialer Prozesse ab, auch wenn Wissensvermittlung die primäre Zielsetzung darstellt. Jedes Konzept didaktischen Handelns stellt somit eine Abstraktion mannigfaltiger Unterschiede sozialer Realität dar. 2. Die Grenzen didaktischer Planung in Bildung (= Haltung) und Ausbildung (= Leistung) werden gerade dann deutlich, wenn das Ungeplante, Unplanbare pädagogische Relevanz gewinnt. 3. Das Lernen Erwachsener basiert auf einem Prozess der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Inhalten und auf verschiedenen Ebenen. Folgende Voraussetzungen erweisen sich dabei als prinzipielle Notwendigkeiten für ein erfolgreiches Lernen - Verantwortlichkeit für das eigene Lernen; - Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit; - Lernen durch Forderungen; - Lernen durch Motivation. 4. Ein Lehrender (Educator) im Bereich der Weiterbildung von Erwachsenen zu sein beinhaltet, nicht nur das Fachwissen zu beherrschen, also ein Experte in bestimmten Fachgebieten zu sein, sondern auch die Kunst (Poiesis) der Vermittlung zu beherrschen. Die primäre didaktische Aufgabe besteht darin, als Organisator von Lernprozessen vor allem auf der Grundlage der Prinzipien Individualisierung und Teilnehmerorientierung zu aktivieren, zu animieren und motivieren." (Autorenreferat)

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