Der Stand der Umsetzung der Lissabonner Ziele in den neuen Mitgliedstaaten und den Kandidatenländern : eine Bewertung der aktuellen Lage und der Strategien für das lebenslange Lernen

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Der Beitrag gibt einen Überblick über die eingeleiteten Reformen und die Situation der allgemeinen und beruflichen Bildung in den neuen Mitgliedsländern Ungarn, Slowenien, baltische Länder, Zypern und Malta, Tschechische Republik, Slowakei, Polen und den Kandidatenländern Rumänien und Bulgarien. Die Analyse erfolgt mit Hilfe der europäischen Indikatoren und Durchschnittsbezugswerte (Benchmarks) für die allgemeinen und beruflichen Bildungssysteme. Der Beitrag belegt eine beträchtliche Diskrepanz zwischen der quantitativen Effizienz der Bildungssysteme und dem unzureichenden Angebot in der Erwachsenenbildung und zeigt auf, wie stark die Probleme bei der Umgestaltung der ökonomischen Strukturen des sozialistischen Modells nach wie vor die Anpassung der Ausbildungssysteme beeinträchtigen. Er unterstreicht die Bedeutung der bereits erzielten Ergebnisse und legt dar, welche Herausforderungen diese Länder bewältigen müssen, um die Strategien für das lebenslange Lernen umzusetzen. Deutlich wird, dass die Berufsbildung immer noch weitgehend von den ökonomischen Strukturen des sozialistischen Systems geprägt ist und dass in allen Ländern nach wie vor ein erhebliches Defizit im Bereich der Erwachsenenbildung festzustellen ist, das zur Verschärfung von Ungleichheiten beiträgt. (BIBB2)

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