Inklusive Berufsausbildung : Ergebnisse aus dem BIBB-Expertenmonitor 2013
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Bonn
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Abstract
Aus Sicht der UNESCO ist Behinderung als soziale Kategorie zu verstehen, die alle Formen möglicher Behinderungen von sozialer Partizipation und gesellschaftlicher Teilhabe mit einschließt. So verstanden ist Inklusion im weiten Verständnis dann erreicht, wenn alle Menschen - unabhängig von Fähigkeiten, Geschlecht, Herkunft, Behinderung oder anderer persönlicher Merkmale - Zugang zu allen Angeboten des Bildungssystems haben und bei Bedarf individualisierte Unterstützung erhalten. Übertragen auf eine im weiten Sinne konzipierte inklusive Berufsausbildung würde dies bedeuten, dass alle ausbildungsinteressierten jungen Menschen direkt im Anschluss nach Verlassen der allgemeinbildenden Schule eine vollqualifizierende Berufsausbildung beginnen könnten, ohne zuvor in dem sogenannten Übergangsbereich ihre Ausbildungsreife oder sonstige Ausbildungsvoraussetzungen zu erlangen oder zu verbessern. Vor diesem Hintergrund werden Berufsbildungsexperten dazu befragt, welches Verständnis sie von Inklusion haben und wie sie die Umsetzungschancen einer inklusiven Berufsausbildung nach dem Verständnis der UNESCO beurteilen. (BIBB-Doku)