Selbstreguliertes Lernen: neue Lernumgebungen und Lernformen in der betrieblichen Aus- und Weiterbildung
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Abstract
Die Forderung nach verstärkter Berücksichtigung selbstregulierter Lernprozesse in der Gestaltung von Lernumgebungen ist in engem Zusammenhang mit dem Thema "Wissens- oder Informationsgesellschaft" zu sehen. Der Strukturwandel verlangt in hohem Masse Selbstregulation und permanente Lernprozesse. In Schule wie Weiterbildung sind daher Lernumgebungen und Lernformen zu entwickeln, die den gezielten Erwerb von Kompetenzen zur selbstregulierten Aufarbeitung von Informationen fördern und optimieren. Mit dieser Forderung verbundene Voraussetzungen, Massnahmen, Wirkungen geht ein Forschungsprojekt nach. Der Beitrag nimmt wesentliche Ergebnisse dieses Projektes zur Grundlage und folgt den dort gemachten Schritten: Skizzierung des Konzepts "selbstorganisierten Lernens" und seiner metakognitiven Grundlegung, Kennzeichnung metakognitiv geprägter Lernwelten, metakognitive Trainingsverfahren und neue Lernformen in der Berufsbildung, Anforderungen an Ausbilder und Aufbau erforderliche Qualifikationsmassnahmen, Stichworte zur Gestaltung metakognitiv fundierter Lernumwelten. (BIBB2)