Bildung, Qualifikation und Arbeit in Japan : Mythos und Wirklichkeit

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Schmidt

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Berlin

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Abstract

Das Buch berichtet über das Bildungssystem einschliesslich des Systems der beruflichen Bildung Japans. Die Autoren gehen von dem Zusammenhang der Einheit von Religion und Staatsphilosophie, Landeskultur, gesellschaftlichem Bewusstsein, politischen Interessen und Bildungssystem aus, denn nur aus der Kenntnis der geschichtlichen und kulturellen Wurzeln erwächst das Verständnis für das japanische Bildungswesen. Bildung bedeutet in Japan ständige Vervollkommnung und die berufliche Bildung ständiges Lernen. Dabei ist der Lernort der Arbeitsplatz und der Vorgesetzte der Lehrer. Lernen am Arbeitsplatz ist Teil der spezifisch japanischen Lern- und Arbeitsorganisation. Berufliche Anpassungsfähigkeit und Flexibilität werden durch ständige job-rotation gesichert und Perfektion in der Arbeit durch die Mitwirkung in Qualitätszirkeln erreicht. Die berufliche Bildung in Japan kennt nicht die deutsche Trennung in berufliche und schulische Berufsausbildung und auch keine Gesellen- oder Facharbeiterprüfungen. Ausgehend von Grundinformationen über Geographie, Demographie, staatliche Organisation und einer Analyse des japanischen Wertesystems entwickeln die Autoren die Strukturen des Bildungswesens. Über die Berufsausbildung in den Zuständigkeitsbereichen des Kultus- und des Arbeitsministeriums sowie in der Selbstverantwortung der Betriebe wird ausführlich berichtet. (BIBB)

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