Meisterinnen im Handwerk : Studie zur Weiterbildung von Frauen zu Meisterinnen und Ausbilderinnen. Hindernisse, Erfolge, Fallbeispiele

bibb.id97217
bibb.publisherplaceBonn
dc.contributor.authorLudewig, Marianne [Verfasser]
dc.contributor.authorDenker, Astrid [Verfasser]
dc.contributor.editorDeutschland / Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie [Herausgebendes Organ]
dc.contributor.otherDeutschland / Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie
dc.date.accessioned2018-12-17T11:54:47Z
dc.date.available2018-12-17T11:54:47Z
dc.date.issued1995
dc.description.abstractDas Weiterbildungsinteresse im Handwerk ist zwar in den letzten Jahren stabil geblieben, doch belegt eine Differenzierung nach Geschlecht die Zunahme männlicher Teilnehmer an Meisterprüfungen, während der Anteil der weiblichen stagniert, was einen faktischen Rückgang von 11 Prozent im Jahre 1992 auf 10 Prozent im Jahre 1993 bedeutet. In Ostdeutschland ist sogar ein Rückgang von 13 Prozent auf 9,3 Prozent zu verzeichnen. Aus wirtschaftspolitischen wie demographischen Gründen kann das Handwerk jedoch nicht auf einen steigenden Anteil verzichten. Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie wurde deshalb die Studie zur Weiterbildung von Frauen zu Meisterinnen und Ausbilderinnen durchgeführt. Grundlage dieser Studie bilden Tiefeninterviews mit Meisterinnen. Als Ursachen dafür, warum Frauen im Handwerk trotz ihrer objektiven Befähigung wesentlich häufiger als Männer auf die Meisterprüfung zum Zwecke der Selbständigkeit verzichten, wird zum einen die Wechselwirkung zwischen dem geringen Frauenanteil an der Beschäftigung und Ausbildung im Handwerk sowie dem selteneren Erwerb der Meisterqualifikation gesehen. Zum anderen ist der geringe Frauenanteil an den Meister- und Ausbildereignungsprüfungen nicht nur eine Folge, sondern auch eine der Ursachen für den geringen Frauenanteil im Handwerk. Insgesamt macht die Studie deutlich, dass die Probleme, die sich aus der fehlenden Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Meisterinnen, Ausbilderinnen bzw. Gesellinnen im Handwerk ergeben, nicht einmal im Rahmen von Einzelfallhilfen gelöst werden können. Ausserdem berücksichtigen Weiterbildungsangebote im Handwerk keine Probleme, die sich aus der Erwerbssituation von Frauen ergeben. Die bestehenden Diskriminierungen der Frauen in den handwerklichen Männerberufen unterstreichen die Wichtigkeit einer besseren Beratungs- und Informationspolitik. So wird in der Studie u.a. die Einrichtung von Anlaufstellen oder Kontaktstellen für Gesellinnen und Meisterinnen angeregt. (BIBB2)
dc.format.accompanyingmaterialAbb.
dc.format.extent271 S.
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/711180
dc.language.isode
dc.subject.classificationP 2.4 Facharbeiter / Gesellen
dc.subject.classificationP 3.2.1 Ausbilder
dc.subject.classificationG 2.4.5 Gender Mainstreaming
dc.subject.classificationS 4.3.5 Bildungsbeteiligung & soziale Gerechtigkeit
dc.subject.classificationP 2.5 Meister
dc.subject.classificationP 1.3 Frauen
dc.subject.classificationG 2.4 Sozialer Wandel
dc.subject.classificationP 1.7 Benachteiligte
dc.subject.classificationS 2.1.2 Berufsbildungsförderungsgesetz (BerBiFG)
dc.subject.classificationG 1.3.2.2.2 Verlauf (Erfolg / Abbruch)
dc.subject.classificationG 1.3.3 Bildungs- & Erwerbsbiografien
dc.subject.classificationG 2.3.2 Arbeits- & Beschäftigungsverhältnisse
dc.subject.classificationG 2.4.2 Lebenskonzepte, -stile, Werte
dc.subject.classificationI 2.1.2 Alte Bundesländer
dc.subject.classificationI 2.1.1 Neue Bundesländer
dc.subject.otherBerufliche Weiterbildung
dc.subject.otherFrauen
dc.subject.otherMeister
dc.subject.otherAusbilder
dc.subject.otherFrauenberuf
dc.subject.otherHandwerk
dc.subject.otherGewerblich-technischer Beruf
dc.subject.otherFrauenförderung
dc.subject.otherGeschlechterrolle
dc.subject.otherChancengleichheit
dc.subject.otherQuantitative Angaben
dc.subject.otherPrüfung
dc.subject.otherMeisterprüfung
dc.subject.otherHandwerksmeister
dc.subject.otherFrauen in Einzelberufen
dc.subject.otherFrauenarbeit
dc.subject.otherMotivation
dc.subject.otherVerhalten
dc.subject.otherFörderung
dc.subject.otherAbbrecherquote
dc.subject.otherBerufsverlauf
dc.subject.otherPlanung
dc.subject.otherBeruf
dc.subject.otherPersonalpolitik
dc.subject.otherRegionale Faktoren
dc.subject.otherFamilie
dc.subject.otherWestdeutschland
dc.subject.otherOstdeutschland
dc.subject.other1990-1992
dc.titleMeisterinnen im Handwerk : Studie zur Weiterbildung von Frauen zu Meisterinnen und Ausbilderinnen. Hindernisse, Erfolge, Fallbeispiele
dc.typeBuch
dc.typeGutachten/Studie

Files

Collections