Kompetenzen und Qualifikationen in der Berufsbildung

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Abstract

In fünf Beiträgen werden Aspekte des Arbeitsmarktes, des Beschäftigungssystems sowie der technisch-ökonomischen und arbeitsorganisatorischen Wandlungen einerseits sowie die Vermittlung von Fachkompetenz, die Entwicklung von Schlüsselqualifikationen und die Integration von Personal- und Organisationsentwicklung in der beruflichen Weiterbildung andererseits angesprochen. GEORG/ SATTEL beschäftigen sich in ihrem Beitrag mit dem Verhältnis von Bildungs- und Beschäftigungssystem sowie der Arbeitsmarktsegmentation und ihren Konsequenzen für die Berufsausbildung und Beschäftigung. BAETGHE/BAETGHE-KINSKY greifen in ihrem Beitrag "Ökonomie, Technik, Organisation - zur Entwicklung von Qualifikationsstruktur und qualitativem Arbeitsvermögen" aus sozialwissenschaftlicher Sicht in die Diskussion um den Begriff der Qualifikation und der Qualifikationsentwicklung ein. Dabei richten sie ihr Augenmerk besonders auf die Facharbeiter und Angestellten im Produktions- und Dienstleistungssektor. PÄTZOLD beschäftigt sich in seinem Beitrag "Vermittlung von Fachkompetenz in der Berufsbildung" mit didaktisch-methodischen Konzeptionen im Zusammenhang mit der Wissensvermittlung. Der Autor zeigt auf, dass ein guter, die Fachkompetenz der Lernenden fördernder Unterricht nicht bereits durch eine vorher geplante und vom Lehrer geführte Abfolge von Unterrichtsphasen, sondern hauptsächlich durch strukturierte Unterrichtssituationen und die Aktivität der Lernenden zu erreichen ist. Fremd- und Aussensteuerung sollen zugunsten selbstgesteuerter Lernprozesse mit Blick auf die Variabilität didaktisch-methodischer Bemühungen weitgehend weichen. DUBS analysiert in seinem Beitrag "Entwicklung von Schlüsselqualifikationen in der Berufsschule" wichtige Konzepte auf diesem Gebiet für die Berufsschule. Ausgangspunkt für die Analyse sind fünf Postulate, die er auf der Grundlage der Kritik an der Berufsbildung in den letzten zwei Jahrzehnten zusammenfasst. Es sind erstens die Konzentration auf Grundsätzliches und Bleibendes, zweitens die Orientierung an komplexen, ganzheitlichen, lebens- und berufsnah zu betrachtenden Problembereichen, drittens die Verlagerung des Lernens auf die Person, viertens das Lernen als aktiver Prozess und fünftens das Lernen in Gruppen. STAUDT geht in seinem Beitrag auf die Integration von Personal- und Organisationsentwicklung in der beruflichen Weiterbildung ein. (BIBB)

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