Unterqualifikation - eine sozialwissenschaftliche Perspektive

item.page.bibb.id

182207
Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

item.page.bibb.publisherplace

item.page.bibb.participation

BIBB-Mitarbeiter

item.page.bibb.citedinbibb

item.page.bibb.researchfocus

item.page.bibb.reviewof

item.page.bibb.citationdr

Abstract

"Personen gelten als überqualifiziert, wenn sie trotz eines hochwertigen Bildungsabschlusses einem Job nachgehen, der üblicherweise von Personen mit niedrigeren Abschlüssen ausgeübt wird. Untersuchungen zum Thema Überqualifizierung sind häufig und auch in Deutschland durch die stetige Höherqualifizierung der Bevölkerung motiviert. Die in diesem Beitrag diskutierte Studie stellt mit ihrem Fokus auf Unterqualifikation eher eine Ausnahme dar. Auch ist das Thema Unterqualifikation in der öffentlichen und politischen Debatte wenig verbreitet. Unterqualifikation liegt definitionsgemäß dann vor, wenn Arbeitnehmer für ihren aktuellen Job eigentlich gar nicht den üblicherweise notwendigen Abschluss besitzen. Beispielhaft zu nennen wären hier etwa Manager, die über keinen Studienabschluss, sondern "nur" über eine berufliche Ausbildung verfügen, oder Personen, die überhaupt keine Ausbildung abgeschlossen haben, aber einer Fachkrafttätigkeit, z.B. als Bürokaufmann/-frau nachgehen." Rund ein Fünftel der Beschäftigten ist nach diesem Verständnis unterqualifiziert. Ein großer Teil der Unterqualifizierten verfügt tatsächlich über gar keinen beruflichen Abschluss, arbeitet aber als Fachkraft auf mittlerer Tätigkeitsebene. Die Analyse von Unterqualifikation ist darüber hinaus aber auch aus mehreren anderen Gründen relevant: Fehlen Beschäftigten, die kein für die Position angemessenes Abschlusszertifikat erworben haben, möglicherweise auch die nötigen Kompetenzen, um anfallende Arbeitsaufgaben erfolgreich zu bewältigen? Aus volkswirtschaftlicher Perspektive könnte ein hohes Ausmaß von Unterqualifikation auch ein Indiz dafür sein, dass (Fachkraft-) Tätigkeiten nicht adäquat besetzt werden, was möglicherweise mit Produktivitätsverlusten einhergeht. Und: Wie werden Unterqualifizierte im Vergleich zu adäquat Qualifizierten entlohnt? Wie sind ihre Beschäftigungsperspektiven? Die vorliegende Kommentierung setzt sich zum Ziel, einige der zentralen Befunde des Beitrages "Formale Unterqualifikation in Deutschland - Empirie und wirtschaftswissenschaftliche Perspektive" herauszugreifen, diese zu diskutieren und teils in einen breiteren wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Kontext zu stellen." (Textauszug; BIBB-Doku)

Description

Keywords

Citation

item.page.bibb.voevzlink

item.page.bibb.additionallink

Endorsement

Review

Supplemented By

Referenced By