Die "Arbeitsversicherung" und das "Persönliche Erwerbstätigenkonto" als qualifizierungspolitische Reformprojekte

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181019
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Der Autor stellt in seinem Beitrag den Gedanken der "Arbeitsversicherung" vor, das ein Reformprojekt der SPD darstellt. Er folgt der Versicherungslogik, die allerdings den "Risikofall" nicht mehr nur in (drohender) Arbeitslosigkeit sieht und somit die Arbeitslosenversicherung pfadabhängig stärker präventiv ausrichtet. Das "Persönliche Erwerbstätigenkonto" ist stärker verteilungspolitisch begründet und stellt ein Bürgerrecht auf mehr Teilhabe dar. Beide Ansätze sollten im Zuge einer Gesamtstrategie mit anderen staatlichen Instrumenten wie der Förderung der Aufstiegsfortbildung verzahnt und so ausgerichtet werden, dass sie anschlussfähig auch an tarifpolitische Strategien zur Qualifizierung der Beschäftigten sind. Der Autor beschreibt "Arbeitsversicherung" und das "Persönliche Erwerbstätigenkonto" vor dem Hintergrund von Annahmen und Szenarien der Auswirkungen von Digitalisierung und Industrie 4.0. (Textauszug; BIBB-Doku)

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