MINT und Chancengleichheit in fiktionalen Fernsehformaten
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Bonn, Berlin
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Abstract
Der vorliegende Band dokumentiert zentrale Ergebnisse des Projektes "Berufsorientierung in Unterhaltungsformaten" und der abschließenden internationalen Fachkonferenz, die vom 6. bis 8. September 2010 in Berlin stattfand. "Ziel des Projekts war es, durch verschiedene Studien das Potenzial von Spielfilmen und Serien für die Popularisierung von MINT-Berufen zu erkunden und auf der Grundlage dieser Ergebnisse und einer Analyse vorbildlicher Praktiken anderer Länder neue Wege der MINT-Wissenschaftskommunikation und -Nachwuchswerbung zu beschreiten. Gemeinsam mit der Fraunhofer-Gesellschaft, der Helmholtz-Gemeinschaft und der Max-Planck-Gesellschaft wurde dazu die Initiative "MINT und Chancengleichheit in fiktionalen Fernsehformaten" (MINTiFF) und das MINTiFF-Netzwerk an der TU Berlin ins Leben gerufen. In der hier vorliegenden Broschüre wird im zunächst ein kurzer Überblick über den Forschungsstand zur Sozialisations- und Bildungswirksamkeit fiktionaler Fernsehunterhaltung gegeben, bevor zentrale Ergebnisse der Studien vorgestellt werden, die im Rahmen der MINTiFF-Initiative erarbeitet und auf der Konferenz der Öffentlichkeit präsentiert wurden. Abschließend wird die aktuelle Debatte um die Legitimität öffentlich-rechtlicher Rundfunkfinanzierung und um den öffentlichen Mehrwert fiktionaler Unterhaltung aufgegriffen. (Textauszug; BIBB-Doku)