Das Lernfeldkonzept der KMK - ein bildungspolitischer Reformvorschlag?
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Frankfurt/Main
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Abstract
Der Verfasser untersucht das Lernfeldkonzept der KMK daraufhin, ob von ihm Reformimpulse ausgehen können. Er stellt dazu die Dokumente der KMK sowohl in ihren historischen als auch in ihren aktuellen bildungspolitischen Kontext, d. h. er sieht sie in Zusammenhang mit den "Leitlinien Ausbildungsreform" des DIHT, der Modularisierungsinitiative des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) sowie den bildungspolitischen Interessen der Kultur- und Medienindustrie an Teilen des beruflichen Ausbildungssystems. Der Verfasser stellt fest, dass sich gerade am DIHT-Papier zeige, dass der KMK- Gedanke einer mehr oder minder direkten curricularen Umsetzung von Tätigkeitsfeldern in Lernfelder praxisfern sei, es sei denn, man realisiere Berufsschule als betrieblichen Trainingsservice. Der Verfasser erwartet zudem, dass die didaktische Orientierung an Lernfeldern bzw. an einer Modularisierung und Flexibilisierung der informatisierten Wissenserzeugung deutlich zuarbeitet, wenn sie nicht mehr der Mehrdimensionalität des Bildungsauftrags entspricht. Modularisierung und Lernfeldorientierung liege auch im Trend eines industriell zu organisierenden, medialen Produktionsprozesses von Qualifikation. (BIBB2)