Kompetenz in die Zukunft : Ausbildungsleitertagung (2000, Stuttgart)
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Bonn
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Abstract
Der Kompetenz zur Innovation und der Entwicklung dieser Kompetenz kommt besondere Bedeutung zu. Der Verfasser entwickelt zur Erklärung ein Modell der Elemente der Kompetenz zur Handlung, der Formen der Vermittlung von Handlungsfähigkeit und der Neuordnung des Zusammenhangs von Innovation und Kompetenzentwicklung. Er stellt fest, dass die traditionelle, institutionalisierte Weiterbildung nicht die in sie gesetzten Erwartungen erfüllt. Explizites Wissen, das üblicherweise in der Weiterbildung vermittelt werde, sei nicht mit Handlungskompetenz gleich zu setzen. Vielmehr bestimmten die Handlungsfähigkeit als kognitive Basis und die Handlungsbereitschaft als motivationale Basis die individuelle Handlungskompetenz. Die organisatorisch-technologische Einordnung in den Unternehmenskontext (Zuständigkeit) mache schliesslich die Kompetenz zur Handlung in arbeitsteiligen Organisationen aus. Zur Entwicklung einer so verstandenen Handlungskompetenz sei neben der traditionellen Weiterbildung vor allem das Erfahrungslernen am Arbeitsplatz notwendig. Der Aufbruch zu Innovationen werde ermöglicht durch die Integration von Personal- und Organisationsentwicklung und eine "Partisanenstrategie". (BIBB2)