Übergangsmanagement 4.0 : eine Aufgabe der Organisationsentwicklung an Berufskollegs im Kontext der Digitalisierung
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781981
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Abstract
„Berufliche Schulen etablieren vielfältige Angebote und Maßnahmen der beruflichen Orientierung für Schüler*innen verschiedenster Herkunft und mit heterogenen Bildungsvoraussetzungen, um diese für die gesellschaftliche und berufliche Teilhabe starkzumachen. Veränderte Berufsbilder und Anforderungsprofile sind vor allem aufgrund von technologischen Entwicklungen mit zunehmenden Unsicherheiten verbunden, sodass die Übergangsbegleitung und- gestaltung ein zentrales Aufgabenfeld für berufliche Schulen darstellt. Im Rahmen eines Eigenprojekts am Institut Arbeit und Qualifikation an der Universität Duisburg- Essen, welches inhaltlich auf das Forschungsprojekt „Teilhabe in der digitalisierten Arbeitswelt – Potenziale des Berufskollegs für eine berufliche Qualifizierung 4.0“ aufbaut, werden erste Ergebnisse einer Einzelfallstudie zu einem Übergangsmanagement 4.0 vorgestellt. Die Erkenntnisse zeigen, dass an dem untersuchten Berufskollegs als Form beruflicher Schulen in NRW Organisationsstrukturen und -elemente etabliert werden, um Arbeitsprozesse unter Berücksichtigung von landesspezifischen Rahmenbedingungen zu optimieren sowie Aufgaben, Funktionen und Zuständigkeiten auf verschiedene an der Übergangsgestaltung beteiligte schulische Akteure zu verteilen und diese als Ansprechpartner*innen für spezifische Angebote in der Bildungsorganisation zu verankern. Die Organisationsanalyse deckt in diesem Zusammenhang Gestaltungspotenziale für ein Übergangsmanagement 4.0 auf.“ (Autorenreferat; BIBB-Doku)