Gestaltung von Bildungsnetzwerken
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Abstract
Ungeachtet der programmatischen Bedeutungszuschreibung von Netzwerken - gerade im Kontext lebenslangen Lernens - können viele Bildungsnetzwerke die hohen Erwartungen nicht erfüllen. Einer der Gründe liegt darin, dass Netzwerke als zeitlich begrenzte vertrauensvolle Kooperation höchst anspruchsvoll sind. Im Beitrag werden die besondere Kooperationsstruktur am Beispiel europäischer Bildungsnetzwerke aufgezeigt und Hinweise für die Gestaltung von Managmentprozessen entwickelt. Dabei werden drei Dimensionen besonders hervorgehoben: Netzwerke als Vernetzung, als Lernen und als Gestaltung von Politik und Praxis. Der Umgang mit Diversität als ein besonderes Kennzeichen von Netzwerken wird als zentrale Gestaltungsaufgabe hervorgehoben. Heterogene und diversifizierende Netzwerke werden dabei nicht nur als besondere Herausforderung für das Managementhandeln begriffen, sondern auch das besondere Leistungspotenzial von Diversität in Netzwerken aufgezeigt. (BIBB-Doku)