Berufsbildung im Übergang. DDR - BRD
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Hans-Böckler-Stiftung
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Düsseldorf
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Abstract
Im Vorgriff auf die staatliche Einheit hat die DDR-Regierung das Berufsbildungsgesetz der Bundesrepublik Deutschland zum 1. September 1990 in Kraft gesetzt. Die Berufsbildungseinrichtungen müssen deshalb ihre Arbeit in kürzester Frist auf die neuen Rahmenbedingungen umstellen. Parallel dazu entsteht ein immenser Bedarf an Weiterbildung. Diese Veröffentlichung stellt Informationen und Materialien über das bundesdeutsche Berufsbildungssystem, über die Ausgangssituation der DDR und über die aktuellen Probleme des Übergangs zusammen. Sie richtet sich an alle, die Verantwortung in der beruflichen Bildung tragen: Ausbilder und Ausbilderinnen, Lehrer und Lehrerinnen an berufsbildenden Schulen, Experten aus Verwaltung und Verbänden und nicht zuletzt auch die Mitglieder von Betriebs- und Personalräten und die Arbeitnehmervertreter in den neu zu bildenden Berufsbildungsausschüssen bei den Kammern. Die Veröffentlichung stellt Informationen und Materialien über das bundesdeutsche Berufsbildungssystem, über die Ausgangssituation der DDR und über die aktuellen Probleme des Übergangs zusammen. Sie richtet sich an alle, die Verantwortung in der beruflichen Bildung tragen. Dabei wird Berufsbildung im rechtlichen Rahmen der Bundesrepublik als "Feld der Mitbestimmung auf betrieblicher, überbetrieblicher und auf politischer Ebene" gesehen. Der Anhang enthält Auszüge aus einschlägigen Gesetzen, Materialien zur betrieblichen Ausbildungsgestaltung, zur Qualifizierung im Umbruch der DDR, zur Weiterentwicklung der beruflichen Bildung, zur Berufsbildung in der alten DDR sowie Hinweise auf Veröffentlichungen und Adressen. (IAB2)