Ein manipulativer Begriff macht Karriere - Evidenzbasierung

bibb.id182800
dc.contributor.authorTafner, Georg [Verfasser]
dc.date.accessioned2018-12-17T20:20:24Z
dc.date.available2018-12-17T20:20:24Z
dc.date.issued2018
dc.description.abstract"Der Begriff Evidenzbasierung ist manipulativ. Erstens wird der Anschein erweckt, dass die Ergebnisse dieser Art von Forschung evident - augenscheinlich - sind. Dies ist für Forschung im Sinne des Kritischen Rationalismus aber gerade nicht möglich. Zweitens hinkt die Übertragung aus der medizinischen Forschung insofern, als Kausalitäten, die aus Korrelationen abgeleitet werden, das menschliche Bewusstsein nicht hinreichend beschreiben können. Drittens beschreibt Evidenz in der Phänomenologie das Erkennen der Sache selbst. Genau dieses ist statistische Evidenz eben auch nicht. Der Begriff entwickelt sich zur Selbstverständlichkeit und grenzt jede andere Form der Forschung als nicht evident aus. Das kommt Bildungspolitik und Bildungsverwaltung gelegen: Vermeintlich evidente Ergebnisse in Form von Zahlen scheinen den Wunsch nach operationalisierbarer Steuerung zu erfüllen. Aber so einfach ist Bildung nicht." (Autorenreferat; BIBB-Doku)
dc.format.extentS. 40-42
dc.format.illustrationLiteraturangaben
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/767767
dc.language.isode
dc.relation.ispartofBerufsbildung : Zeitschrift für Theorie-Praxis-Dialog
dc.relation.ispartofvolume72 (2018), H. 171
dc.subject.classificationT 2.1 Bildungstheorien
dc.subject.otherBildungstheorie
dc.subject.otherErkenntnistheorie
dc.subject.otherBildungsforschung
dc.subject.otherEvidenz
dc.subject.otherBegriff
dc.titleEin manipulativer Begriff macht Karriere - Evidenzbasierung
dc.typeText
dc.typeZeitschriftenaufsatz

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