Altenhilfe - (k)ein Geschäft für Profis? : sekundäranalytische Studien zur Altenentwicklung seit Mitte der 70er Jahre am Beispiel Bayerns
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110660
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DZA
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Berlin
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Abstract
"Die Entwicklung des Ehrenamtes stellt sich als Teil der gesamten Personalentwicklungen in der Altenarbeit/Altenhilfe dar. Hier greifen Prozesse der Verberuflichung und Verfachlichung, die auch das Ehrenamt verändern. Eine wachsende Differenzierung der Tätigkeitsfelder und der Bedeutung fachlicher Kenntnisse ist festzustellen. Eine Analyse des verfügbaren Datenmaterials erlaubt folgenden Schluss: Die Verberuflichung der Altenarbeit/Altenhilde hat sich schneller entwickelt als Fachkräfte zur Anstellung zu Verfügung stehen bzw. finanziert werden können. Die Anteile qualifizierten Personals haben nicht zu-, sondern abgenommen. Die Ehrenamtlichen bringen vor allem in den ambulanten Diensten anerkannte oder geschulte Qualifikationen ein, die auch im entlohnten Ausschnitt der Mitarbeiterschaft nachgefragt werden: Staatlich nicht anerkannte Helferausbildungen finden sich zu hohen Anteilen in beiden Gruppen. Nicht unüblich im öffentlichen wie im frei-gemeinnützigen Sektor ist ein Einstieg von Personen, die letztendlich eine Erwerbstätigkeit suchen, in den Sektor der Altenhilfe/Altenarbeit als ehrenamtliche Kräfte. Die Träger nutzen diese Chance des Einwerbens von Personal. Die Grenze zwischen voll entlohnter Erwerbsarbeit und ehrenamtlicher Tätigkeit ist zunehmend eine offene und zudem variable." (Autorenreferat)